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Published on Dezember 11th, 2014 | by William B. Desmond

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Wie man einen Kater am nächsten Morgen vermeidet oder was man tun kann, wenn es schon zu spät ist

Feiertage, Feste und Geburtstage sind immer Anlässe, an denen Alkohol getrunken wird. Vielfach bleibt es aber nicht bei einem Glas und das schlimme Erwachen folgt am nächsten Morgen. Der Kopf straft den Alkoholgenuss mit Kopfschmerzen, der Magen rebelliert und der gesamte Körper sehnt sich nach Wasser. Doch wie können diese schrecklichen Symptome vermieden werden? Der einfachste Weg, einen Kater zu vermeiden, ist gar keinen Alkohol zu trinken oder nur wenig davon zu genießen. Wenn es aber doch einmal feucht-fröhlich wurde, können die folgenden Tipps helfen, die Beschwerden abzuschwächen.

  1. Tipp: Es sollte niemals auf nüchternen Magen getrunken werden. Daher sollte immer eine Grundlage geschaffen werden. Eine gute Basis wird durch fettreiches Essen geschaffen, da durch das Fett der Alkohol langsamer ins Blut gelangt. Dadurch steigt der Alkoholspiegel deutlich langsamer an. Nüsse, Käse und Salzgebäck, die als Partysnack gereicht werden, sorgen auch dafür, dass der Alkohol nicht so schnell ins Blut gelangt und einem schlimmen Kater vorgebeugt wird.
  2. Tipp: Ein Glas Wasser zwischendurch sorgt dafür, dass der Körper während des Alkoholgenusses nicht so schnell entwässert. Dadurch bleibt das Blut dünnflüssiger und versorgt das Gehirn weiterhin mit der benötigten Menge Sauerstoff. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, am nächsten Morgen mit einem verkaterten Kopf aufzuwachen.
  3. Tipp: Um einem Kater vorzubeugen, sollten alkoholische Getränke vermieden werden, die neben Ethanol Begleitalkohole wie Methanol oder Isobutanol enthalten. Zu finden sind diese Begleitalkohole beispielsweise in dunklem Rum, Whiskey und Cognac.
  4. Tipp: Alkohol in Verbindung mit Zigaretten verstärken den Kater am nächsten Morgen. Dieses begründet sich darauf, dass der Alkoholspiegel im Blut durch Nikotin gesenkt wird und das Gefühl entsteht, mehr trinken zu können.
  5. Tipp: Einem Kater kann auch vorgebeugt werden, wenn auf alkoholische Getränke mit Zucker verzichtet wird. Bowlen und Glühwein sind beispielsweise Mischungen aus Zucker und Alkohol. Durch den Zucker wird der Abbau von Acetaldehyd gehemmt. Er ist die Ursache für den schrecklichen Kater am nächsten Morgen.

Wer abends aber schon befürchtet, dass der nächste morgen mit einem Kater beginnen könnte, sollte vor dem Schlafengehen Wasser trinken. Im Notfall wird mancherorts geraten eine Schmerztablette einzunehmen, aber wirklich nur im Notfall!

Wie wird ein Kater effektiv bekämpft?

Es gibt kein Geheimrezept dafür, dass der Alkohol im Körper schneller abgebaut wird. Es gibt aber ein paar Tipps Kater-Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit zu bekämpfen. Am nächsten Morgen hilft vor allen Dingen viel Wasser, um die Kater-Symptome zu mindern und den plagenden Durst zu löschen. Dafür sollte am besten stilles Wasser getrunken werden. Kohlensäure würde den Magen reizen. Um den Mineralstoffhaushalt auszugleichen eignen sich auch Fruchtschorlen. Zusätzlich hilft ein ausgiebiges Kater-Frühstück, um die Beschwerden wieder loszuwerden. Wenn allerdings Übelkeit mit dem Kater verbunden ist, sollte von einem Kater-Frühstück abgesehen werden. Gegen Übelkeit helfen beispielsweise Kräutertees.

Frische Luft kann bei der Bekämpfung des Katers auch helfen. Ein Spaziergang und die Bewegung sorgen dafür, dass das Blut durch den Körper gepumpt wird. Der Kreislauf wird angeregt und die Regenerationsprozesse werden schneller in Gang gesetzt. Wenn die Sonne scheint, sollte allerdings eine Sonnenbrille genutzt werden. Denn das grelle Sonnenlicht kann die Kopfschmerzen deutlich verstärken. Sollten die Kopfschmerzen nicht besser geworden sind, ist es ratsam ein Schmerzmittel einzunehmen und sich noch einmal ins Bett zu legen.

 

 Foto: © photodune.net – damedeeso

 


Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



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