Life & Fun Brücke und Hochhäuser in Miami

Published on Februar 7th, 2014 | by Sebastian D.

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Mit dem Auto durch den Südosten der USA

Der amerikanische Kontinent ist zu groß, als dass er auf einer Tour erkundet werden könnte. Ratsamer ist es dagegen, sich einzelne Etappen zu wählen und dort die Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Die Route könnte etwa vom südlichen Florida in das östliche Virginia führen.

Florida

Die Reise quer durch die südöstlichen Bundesstaaten darf ihren Anfang gerne in Florida nehmen. So kann ein Mietwagen in Miami bestellt werden und die Fahrt einläuten. Ein Abstecher in das Walt Disney Worldresort steht ganz oben auf dem Plan – gerade Fans der älteren und neueren Filme aus den Disneystudios kommen hier ganz auf ihre Kosten. Wer es dagegen etwas wissenschaftlicher mag, wird die Welt im Kennedy Space Center aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Hier werden Geschichte und Geschichten rund um die Raumfahrt aus erster Hand erzählt. Doch bei einem Aufenthalt in Florida sollte natürlich auch der eine oder andere entspannende Tag am Strand berücksichtigt werden. Auf Captiva Island, einer Insel im westlichen Teil Floridas, lässt sich unter Palmen und praller Sonne das Südseefeeling genießen.

Georgia

Weiter führt die Reise ins etwas nördlich gelegene Georgia. Dort befindet sich der Stone Mountain – ein riesiger Granitfels, in den das Relief des früheren US-Präsidenten Jefferson Davis sowie zwei seiner Generäle des amerikanischen Bürgerkriegs eingearbeitet wurde. Natur und Ruhe lassen sich zudem in den North Georgia Mountains finden. Der Nationalpark beherbergt ein Gebirge, das mit einem Alter von 3,6 Milliarden Jahren weltweit zu den ältesten seiner Art gehört. Deutlich jünger ist dagegen das Fox Theatre in Atlanta – der Filmpalast wurde in den 1920er Jahren errichtet und versprüht noch heute den Charme einer längst vergangenen und vor allem sehr bunten Zeit.

South Carolina

Die Spuren des amerikanischen Bürgerkrieges der 1860er Jahre lassen sich eindrucksvoll in der Bucht von Charleston bewundern. Hier steht mit Fort Sumter jene Wehranlage, die im Sezessionskrieg den Schauplatz der ersten Kampfhandlung darstellte. Nach langem Beschuss wurde die Festung zwar restauriert, ist teilweise aber noch im originalen Zustand zu bestaunen. In der Nähe des Mount Pleasant steht dagegen ein Symbol des Zweiten Weltkrieges den Besuchern offen. Der Flugzeugträger USS Yorktown wurde insbesondere in den Kämpfen gegen Japan eingesetzt und durchlief daher viele Seemeilen auf dem Pazifischen Ozean. Im Congaree-Nationalpark in Hopkins überzeugt demgegenüber mit seiner einzigartigen Flora und Fauna – insbesondere die großstämmigen Hartholz-Wälder werden dem Betrachter lange in Erinnerung bleiben.

North Carolina

Wenig naturbelassen, dafür aber prunkvoll ausgestattet, geht es in Asheville weiter. Hier steht mit dem Biltmore Estate ein Herrenhaus, das kurz vor dem Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, und als einst größtes privates Anwesen der Vereinigten Staaten Amerikas galt. Die Architektur wurde seinerzeit dem europäischen Vorbild abgeschaut und ist am ehesten der Renaissance zuzuordnen. Jener Punkt der USA, der am weitesten südöstlich gelegen ist, lässt sich dagegen auf Cape Hatteras bestaunen. Die Landzunge reicht weit in den Atlantik hinein. Seltene Schildkröten, Frösche oder Fische finden hier einen einzigartigen Lebensraum, der den Fortbestand vieler Arten sichert.

Virginia

Die abschließende Station einer Reise durch die südöstlichen Bundesstaaten führt nach Virginia. Hier sollten in jedem Falle die Luray Caverns besucht werden. Dabei handelt es sich um ein Netz aus unterschiedlich großen und miteinander verbundenen Höhlen. Das Gestein kann daher auf ein Alter von etwa 2,5 Milliarden Jahre zurückblicken. Deutlich moderner geht es dagegen im Virginia Museum of Fine Arts zu – hier lagert eine große Sammlung zeitgenössischer Künstler, die von der Gegenwart bis in das Mittelalter hineinreicht und neben Gemälden auch Skulpturen umfasst. Als letzte touristische Attraktion ist Wallops Island anzusteuern. Die 15 Quadratkilometer große Insel wurde einst für den Start von Raketen durch die NASA benutzt, gilt heute aber als beliebtes Reiseziel. Eine Station also, die auf einem Trip durch den Südosten der Vereinigten Staaten auf dem Plan stehen sollte.

 

Foto: © sxc.hu – robertovm


Über den Autor

ist ein absoluter Fitness-Freak und Kampfkunst-Fanatiker. Wenn er nicht gerade Artikel für mannblogger schreibt, ist er an den Stränden Europas bei seinen drei Lieblingstätigkeiten zu finden: Trainieren, Surfen und Feiern.



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