Flirten & Sex erektile dysfunktion

Published on September 14th, 2020 | by William B. Desmond

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Schreckgespenst erektile Dysfunktion – Ursachen und Behandlung

In der Umgangssprache wird die erektile Dysfunktion auch als Impotenz, Erektionsstörung oder Potenzstörung bezeichnet. Allerdings sind diese Begriffe nicht sonderlich präzise, da sie unterschiedliche Störungen zusammenfassen, die nicht zwingend miteinander in Zusammenhang stehen.

Die erektile Dysfunktion zählt zu den Erektionsstörungen. Von dieser sind viele Männer betroffen und kämpfen nicht nur mit den körperlichen Problemen, welche die erektile Dysfunktion mit sich bringt, sondern auch mit den seelischen Auswirkungen. Welche Ursachen die erektile Dysfunktion hat und wie sie behandelt werden kann, zeigt der folgende Beitrag.

Die Ursachen der erektilen Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion kann durch eine Kombination von psychischen und körperlichen Faktoren ausgelöst werden. Sind die Potenzprobleme körperlich begründet, sind psychische Probleme häufig die Folge.

Besonders bei jungen Männern sind die Ursachen der erektilen Dysfunktion oft rein psychisch. Depressionen stehen sehr oft mit der erektilen Dysfunktion in Verbindung, aber auch Angsterkrankungen, Probleme, Stress oder Konflikte in der Partnerschaft. Besteht der Grund in Problemen mit der Partnerin, nehmen viele Männer gerne die Dienstleistungen eines Escortservice in Anspruch, da die Probleme hinsichtlich der Erektion dabei nicht auftreten – wer für entsprechende Dienstleistungen bezahlt macht sich unter Umständen weniger Erfolgsdruck.

In fortgeschrittenem Alter führen dagegen hauptsächlich körperliche Ursachen dazu, dass die erektile Dysfunktion in Erscheinung tritt. In vielen Fällen ist die Durchblutung des Penis gestört oder es liegt eine Erkrankung der Penismuskulatur vor. Für eine befriedigende Erektion befindet sich dann in den Schwellkörpern des Penis nicht ausreichend Blut.

Es gibt darüber hinaus auch andere Krankheuten, welche die erektile Dysfunktion begünstigen. Dazu zählen beispielsweise Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck oder Diabetes. Aber auch ein ungesunder Lebensstil, der durch Bewegungsmangel, Übergewicht und Zigarettenkonsum geprägt ist, kann Probleme mit der Potenz verursachen.

Um eine Erektion zu bekommen ist außerdem eine ausreichend hohe Konzentration des männlichen Geschlechtshormons notwendig. Der Testosteronspiegel im Blut nimmt mit fortschreitendem Alter allerdings ab. Dieser Mangel an Testosteron kann in einigen Fällen ebenfalls zu Erektionsproblemen führen.

Potenzstörungen können auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst werden. Dazu zählen beispielsweise Medikamente gegen Depressionen, Lipidsenker, entwässernde Arzneien oder Betablocker.

Darüber hinaus kommt es nicht nur auf die ausreichende Durchblutung des Penis an. Die Nervenbahnen, die an einer Erektion beteiligt sind, müssen ebenfalls intakt sein. Daher können Erektionsstörungen auch durch Operationen am Rückenmark oder am Becken, Verletzungen oder Bandscheibenvorfälle Auslöser sein. Ein Schlaganfall, Demenz, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose können für die erektile Dysfunktion ebenfalls verantwortlich sein.

doktor bei der behandlung erektiler dysfunktion

Die Behandlung der erektilen Dysfunktion

In vielen Fällen ist es lediglich möglich, die Symptome der erektilen Dysfunktion zu behandeln. Es ist immer eine individuelle Entscheidung, welche Therapiemöglichkeit am besten geeignet ist.

Hormontherapie
Werden die Probleme mit der Erektion durch einen Mangel an Testosteron ausgelöst, kann dieser durch eine entsprechende Hormontherapie ausgeglichen werden. Wird die Hormontherapie durch weitere Medikamente, beispielsweise PDE-5-Hemmer, ergänzt, stellen sich besonders oft Erfolge ein.

PDE-5-Hemmer
Um die erektile Dysfunktion zu therapieren sind in Deutschland unterschiedliche PDE-5-Hemmer zugelassen, beispielsweise Sildenafil, Tadalafil oder Avanafil. Diese Medikamente sind verschreibungspflichtig, helfen allerdings in circa 70 bis 80 Prozent der Fälle, die Leiden zu lindern. Bei Potenzstörungen, die psychisch bedingt sind, wird auch das Mittel Yohimbin eingesetzt, welches seine Wirkung im Gehirn entfaltet.

Schwellkörper-Autoinjektionstherapie
Eine andere Option zur Behandlung der erektilen Dysfunktion ist die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie. Bei dieser wird ein Medikament über eine sehr dünne Nadel in die Penisschwellkörper gespritzt. Dadurch wird die Durchblutung des Penis gefördert, sodass nach circa 15 Minuten eine Erektion entsteht, die für etwa 60 Minuten anhält.

MUSE
Ebenfalls ist es möglich, eine Art Miniatur-Zäpfchen in die Harnröhre des Mannes einzuführen. Diese Methode nennt sich medikamentöses urethrales System zur Erektion und wird als MUSE abgekürzt. Dabei wird durch die Nutzung eines Applikators ein bestimmtes Prostaglandin in die Harnröhre eingebracht. Über die Wand der Harnröhre wird der Wirkstoff in die Schwellkörper des Penis geleitet, wodurch die Durchblutung verstärkt wird. Nach circa 15 Minuten tritt die Erektion in Erscheinung, die für eine Dauer von 30 bis 60 Minuten bestehen bleibt.

Durch MUSE können allerdings durchaus Nebenwirkungen, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Brennen in der Harnröhre oder Schmerzen im Penis auftreten. Eine Anwendung ist nicht möglich, wenn bestimmte Krankheiten, wie beispielsweise eine Sichelzellenanämie oder Leukämie vorliegen. Bei schwangeren Geschlechtspartnerinnen können durch die Methode auch frühzeitige Wehen ausgelöst werden, weshalb in diesem Fall zusätzlich ein Kondom genutzt werden sollte. Es ist empfehlenswert individuell mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, ob MUSE in dem jeweiligen Fall geeignet ist.

Die Vakuumtherapie
Bei der Vakuumtherapie wird auf den Penis des Mannes ein transparenter Zylinder aus Plastik mit einer integrierten Saugpumpe aufgesetzt. Auf diese Weise wird ein Unterdruck erzeugt, der vermehrt Blut in die Schwellkörper strömen lässt, wodurch eine Erektion entsteht.

An der Peniswurzel befindet sich ein Gummiring, durch den verhindert wird, dass das Blut wieder aus dem Penis fließt. Allerdings muss dieser nach einer halben Stunde entfernt werden, da es ansonsten zu Durchblutungsstörungen und Gewebeschäden kommen kann. Verordnet die Vakuumpumpe ein Arzt, kommt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel für die Kosten auf.

Implantate
Es gibt auch Fälle, in denen nur Silikonimplantate helfen können. Diese werden durch eine Operation in die Schwellkörper des Penis gesetzt, weshalb diese auch als Schwellkörper-Implantate bezeichnet werden. Da es sich dabei um einen Eingriff handelt, der im Nachhinein nicht wieder rückgängig gemacht werden kann, sollte die Entscheidung dafür gut durchdacht werden.

Es können unterschiedliche Varianten der Implantate genutzt werden. Am beliebtesten sind dabei auffüllbare Implantate. Für diese wird im Unterbauch des Mannes ein Reservoir eingesetzt, indem eine Kochsalzlösung enthalten ist. Eine kleine Pumpe wird wiederum in den Hodensack eingepflanzt. So wird es für den Betroffenen möglich, sein Implantat auf Knopfdruck mit der Kochsalzlösung zu befüllen, wodurch eine Erektion eintritt. Es gibt darüber hinaus auch Implantate, die stets steif sind, aber gebogen werden können.

Psychotherapie
Eine präzise Trennung von seelischen und körperlichen Gründen für eine erektile Dysfunktion kann in vielen Fällen nicht vorgenommen werden. Empfehlenswert ist es, gemeinsam mit dem Partner das Gespräch mit einem Sexualtherapeuten zu suchen.

Dieser leistet wertvolle Hilfe, wenn die Erektionsstörung psychische Ursachen hat. Eine entsprechende Beratung kann allerdings auch vorteilhaft für Männer sein, deren Potenzprobleme organisch bedingt sind.

ESWT
Eine weitere Option, um die erektile Dysfunktion zu therapieren, besteht in der extrakorporalen Stoßwellentherapie, kurz ESWT. Die Studienlage dazu ist zum heutigen Zeitpunkt allerdings noch äußerst dürftig, weshalb der Nutzen noch nicht eindeutig belegt werden konnte.

 

 

 

Fotos:
© 123RF – Urheber: vadimgozhda / 123RF Lizenzfreie Bilder
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Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



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