Life & Fun

Published on Dezember 27th, 2014 | by William B. Desmond

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Einen perfekten ersten Eindruck machen

Bereits in Bruchteilen von Sekunden machen sich Menschen ein erstes Bild von ihrem Gegenüber. Dies geschieht nur selten bewusst. Meist entscheiden wir im ersten Moment ganz unterbewusst, ob wir eine Person mögen oder nicht. Wir stecken uns gegenseitig in Schubladen, ohne das Ganze überhaupt zu merken.

Die Wichtigkeit des ersten Eindrucks ist auf die Vergangenheit des Menschen zurückzuführen. Im Laufe der Evolution war es ungemein wichtig, in kürzester Zeit seine Freunde und Feinde ausfindig zu machen. Diese Strukturen sind im menschlichen Gehirn tief verankert und noch immer aktiv.

Ein positiver Eindruck schafft schnelles Vertrauen beim Gesprächspartner. Im Kontakt mit neuen Menschen sollte hierauf das Hauptaugenmerk gelegt werden. Denn Sympathie und Vertrauen sind die Grundlage einer jeden Beziehung.

Eine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt es leider nicht. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich von seiner guten Seite zu zeigen.

Was ist wichtig?

Man mag es kaum glauben, doch die Kleidung und Körpersprache machen bereits mehr als die Hälfte aus. Denn wir Menschen beurteilen innerhalb der ersten Sekunden wohl kaum die Intelligenz oder Fähigkeiten unserer Mitmenschen.

Die Kleidung kann im übertragenen Sinne als Visitenkarte bezeichnet werden. Sie ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und spielt somit eine entscheidende Rolle. Wer sich bei seinem Aussehen keine Mühe gibt, vernachlässigt möglicherweise auch andere Bereiche seines Lebens.

Man sollte sich stets überlegen, welche Wirkung man erzielen möchte und dementsprechend auftreten. Seriosität, Kompetenz oder Vertrauen erfordern unter Umständen ein unterschiedliches Erscheinungsbild.

Vorteilhaft ist es, seinen Kleidungsstil dem Umfeld anzupassen. Sei es der Boss oder ein Bekannter, das Outfit sollte zum Anlass passen.

Wenn der Körper spricht

Unsere Körpersprache verrät viel mehr, als wir es ausdrücken könnten. Dabei kann es häufig zu Missverständnissen führen, wenn der Gegenüber die Signale falsch deutet.

Verschränkte Arme werden generell als Abwehrhaltung empfunden. Auch wenn man es selbst nur gemütlich findet, macht es auf die meisten Menschen einen schlechten Eindruck. Auch Hände in den Hosentaschen sind ein Tabu. Insgesamt sollte es vermieden werden, Desinteresse, Unsicherheit oder Verschlossenheit zu signalisieren. Eine offene und freundliche Körperhaltung macht einen im Gespräch automatisch extrovertierter und spannender.

Auch die Mimik spielt eine große Rolle. Man sollte versuchen, das Gesagte möglichst mit Gesichtsbewegungen zu unterstreichen oder entsprechend auf die Äußerungen des Gegenüber zu reagieren. Ein angemessenes Maß an Blickkontakt wirkt wertschätzend, interessiert und freundlich.

In ein Gespräch sollte man prinzipiell mit breiten Schultern und heraus gestreckter Brust gehen. Dies strahlt Selbstbewusstsein, Sicherheit und Kompetenz aus und sorgt für einen top Auftritt.

Die Hände dürfen nicht verkrampft wirken. Authentische Gestiken sind sinnvoller, als gar keine Bewegung. Das Spielen mit Stiften, Ketten oder auch dem Bart kann als Zeichen von Sicherheit aufgenommen werden und sollte daher vermieden werden.

Die Beine stehen fest auf dem Boden in Beckenbreite. Die Ausstrahlung von Bestimmtheit und ein sicheres Auftreten sind wichtig.

Natürliches Spiegeln

Wir Menschen spiegeln uns von ganz alleine, meist ohne, dass wir es selbst merken. Dabei spiegeln wir unsere Mitmenschen, ahmen Ihre Körperbewegungen also nach. Die Bewegung ist dabei nicht immer identisch, aber ähnlich.

Entscheidend ist, dass sich Menschen nur gegenseitig spiegeln, wenn Sympathie besteht. Man erkennt also, dass man gemocht wird, wenn jemand die eigenen Bewegungen dezent spiegelt.

(Der Gegenüber merkt das selbst, wie gesagt, nicht.)

Wenn dies der Fall ist, hat man eine perfekte Startpostion. Einfach den anderen spiegeln lassen und selbst zwischen durch den Gegenüber spiegeln.

Ansonsten starten man, indem man die Bewegungen dezent nachmacht. Kreuzt der Gegenüber beispielsweise die Beine, so kann man die Arme verkreuzen. Kratzt er oder sie sich an der Nase, einfach an der Hand kratzen. Es sind die kleinen Dinge, die eine unglaublich große Wirkung haben.

Denn Sympathie entsteht zu aller erst aus dem Unterbewusstsein, welches mehr oder weniger leicht zu manipulieren ist.

 

Foto: © morguefile.com – Grafixar


Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



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