Flirten & Sex Alphamann in Filmen

Published on Januar 22nd, 2018 | by William B. Desmond

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Alphamänner und Betamännchen in Hollywood-Filmen

Betamännchen sind oft der sogenannte Sidekick im Film. Ihre Charakteristika sind eindeutig: Sie sind immer nur mittelmäßig erfolgreich mit den Frauen, sind immer auf eine Art witzig und oft etwas tollpatschig. Sie sind oft leicht dicklich oder bereits äußerlich unattraktiv und wirken zugleich harmlos, vertrottelt, aber doch liebenswert. Die Alphas haben hingegen ein markantes maskulines Gesicht, sind durchtrainiert, gut gekleidet und wissen stets genau wo es lang geht. Wenn ein Alphamann einen Sidekick an der Seite hat, so wird seine Position und sein Status dadurch nur noch vergrößert, kurzum: Er wird noch cooler für die männlichen Zuschauer und noch attraktiver für die weiblichen.

Die Betamännchen leben ihre Rolle in den Hollywood-Filmen immer wunderbar überzogen aus. Sie sind bedürftig und verzweifelt. Sie wirken etwas notgeil und sabbern den Frauen hinterher. Irgendwann im Film lässt sich eine Frau auf einen Mitleidsflirt mit ihnen ein wofür er unendlich dankbar ist, weil er die Frauen auf ein Podest stellt und eigentlich eher so etwas wie ein Fußabstreifer für sie ist.

True Lies – Albert Gibson und Harry Tasker

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Albert Gibson wird von Tom Arnold gespielt, der ein bekannter Komiker in den USA war. Viele kannten ihn auch durch seine Ehe mit der Komikerin Roseanne Barr. Er ist in dem Film ein klassischer Beta. Er fügt sich in seine untergeordnete Rolle und steht dem Actionhelden, der von Arnold Schwarzenegger gespielt wird, helfend zur Seite. Natürlich ist er nie um vulgäre Sprache oder witzige Sprüche verlegen. In einer Szene wirft der starke Held ihn gegen ein Auto, nachdem dieser mal Klartext mit ihm redet. In einer anderen Szene weigert der Beta sich, dem Helden eine Seite eines Abhörprotokolls auszuhändigen. Als dominante Geste schlägt dieser dafür eine Autoscheibe ein, woraufhin der Sidekick sofort einlenkt.

Judge Dredd – Herman Ferguson und Judge Joseph Dredd

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Auch hier haben wir die Kombination Muskelprotz mit Komiker am Start. Der Sidekick wird von dem Komiker Rob Schneider verkörpert, der eine viel zu hohe Stimme und eine verwuschelte Frisur hat und stets um sein Leben bangt. Dredd hingegen ist cool und stark.

Hitch – Albert Brennaman und Alex „Hitch“ Hitchens

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Hier ist natürlich Will Smith der lässige gewitzte Date-Doktor, der die Frauen im Sturm erobert. Kevin James spielt den vertrottelten Schüler, welcher um die Liebe einer ganz bestimmten Frau kämpft. Während Hitch das Ganze eher wie ein lockeres Spiel sieht, leidet der dicke Albert an der beliebten “Die eine oder keine”-Obsession.

Ferris macht blau – Cameron Frye und Ferris Bueller

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Während Ferris der freche, wilde Jugendliche mit süßer Freundin ist, ein Typ der keine Hemmungen kennt, ist sein Kumpel Cameron dagegen verklemmt, unsicher und ein unterwürfiges Weichei. Er ist ein Muttersöhnchen, das noch erwachsen werden muss. Im Laufe der Geschichte wandelt dieser sich jedoch und erlebt tatsächlich eine erste Läuterung.

 

 

Foto: © pixabay.com – matheusseroa


Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



2 Responses to Alphamänner und Betamännchen in Hollywood-Filmen

  1. Leo says:

    Man muss aber anmerken, dass im Film (nicht in der Realität) das Beta Männchen dann doch häufig Erfolg hat. Zum Beispiel beim Film hitch.

  2. Inessa says:

    Mal was ganz anderes, finde ich spannend, es mal erläutert zu haben. Ich kann mir vorstellen, der Regisseur weiß von Anfang an, wer Alpha,-oder Betamännchen ist. Die Schauspieler ihren Charakter gerne im Film leben, aber auch im wahren Leben ihre Position behalten. Liebe Grüße, Inessa

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