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Fitness & Sport Trainieren mit einer Gewichtsweste

Published on April 4th, 2018 | by Sebastian D.

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Wie sinnvoll sind Gewichtswesten beim Training?

Wer Fitnesstraining betreibt, ist stets darauf aus, sich zu verbessern, zu steigern und neue Reize in seinem Training zu setzen. Eine der einfachsten Methoden ist die Erhöhung der Belastungsintensität durch eine Steigerung des Gewichts. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Bodybuilding, Ausdauerlauf oder zum Beispiel einen Ballsport betreibt. Besonders gut passt eine Gewichtsweste natürlich zu Körpergewichtsübungen wie Klimmzügen oder Liegestützen. Aber auch bei Sprints oder anderen Übungen kann man so die Trainingsintensität steigern. Wenn man zu Hause seine Übungen durchzieht, kann auch ein Training absolviert werden, dass den Körper komplett beansprucht. Hierzu benötigt man lediglich ein Laufband, eine Gewichtsweste und eine Klimmzugstange. Alles Fitnessgeräte, die man in den gängigen Onlineshops findet. Aber wie sinnvoll ist der Einsatz von Trainingswesten aber wirklich?

Die Gewichtsweste im Verhältnis zu allgemeinen Trainingsprinzipien

Wie eingangs bereits angedeutet, beruht der progressive Trainingserfolg auf einer stetigen Erhöhung der Belastung des Körpers, sodass sich die Muskeln an die größere Anforderung anpassen und auf die nächste Beanspruchung besser reagieren können.

Da eine Gewichtssteigerung hierbei die einfachste und genaueste Möglichkeit darstellt, ist auch die Verwendung einer Gewichtsweste durchaus zuträglich. Sie ermöglicht eine weitaus gezielte Steigerung des Trainingsreizes als beispielsweise die Erhöhung der Trainingsdauer. Das Training mit Gewichtsweste ist also ohne Zweifel sinnvoll und dient schlicht der Erhöhung des Trainingsgewichts, wie man es davon kennt, eine Hantel mit mehr Gewichten auszustatten. Im Unterschied zur Hantel (natürlich mit Ausnahme von Ganzkörper-Hantelübungen) übt die Weste allerdings eine Belastung auf den gesamten Körper aus. So kann der Kalorienverbrauch deutlich gesteigert werden.

Bodybuilding Training

Das richtige Training mit der Gewichtsweste

Beim Training mit der Gewichtsweste ist zu beachten, dass der Körper sich auf ein Gewicht einstellen muss, auf dass er normalerweise nicht vorbereitet ist. Man begibt sich damit in die gleiche Situation wie jemand, der innerhalb kurzer Zeit an Gewicht zunimmt.

Die zusätzlichen Kilos stellen eine ungewohnte Belastung für den Körper und insbesondere die Gelenke dar. Ein übermäßiges Training kann bleibende Gelenkschäden hinterlassen oder den Körper zu stark belasten. Darum ist es wichtig, dass Training mit der Gewichtsweste nur gelegentlich einfließen zu lassen. Besonders gut dafür geeignet sind vor allem Saisonvorbereitungsphasen oder ähnliche Zeiten, in denen binnen kurzer Zeit ein höheres Trainingslevel erreicht werden soll. Auch im Rahmen einer Rekonvaleszenz kann die Weste eingesetzt werden, damit der Körper schneller zu alter Kraft gelangt.

Wie in sämtlichen Trainingsbereichen gilt auch für die Gewichtsweste: Das richtige Verhältnis zwischen Belastung und Regeneration ist unerlässlich für den optimalen Trainingserfolg.

Gewichtswesten für das Fitnesstraining

Worauf ist bei der Gewichtsweste selbst zu achten?

Die Weste selbst sollte unbedingt eine gute Passform haben, sodass sie nicht einschneidet, bequem sitzt und außerdem an den Schultern gepolstert ist. Von entscheidender Wichtigkeit sind also die Anpassbarkeit und der Komfort der Weste, denn man sollte von ihr nicht abgelenkt sein, sodass man sich voll und ganz auf das Training konzentrieren zu können. Auch die Einstellung des Gewichts sollte genau und flexibel vorgenommen werden können, um den Belastungsreiz kontinuierlich anpassen zu können.

Des Weiteren sind atmungsaktive Modelle zu bevorzugen, da die Weste das Training deutlich intensiviert und man dementsprechend mehr schwitzt.

Ansonsten gilt für die Verwendung einer Gewichtsweste, das man sie wirklich für jede Form des Trainings einsetzen kann, sei es klassisches Bodybuilding, Sprinttraining, Fahrradfahren, Boxen, Handball, Schwimmen oder andere Sportarten.

 

 

Fotos:
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Über den Autor

ist ein absoluter Fitness-Freak und Kampfkunst-Fanatiker. Wenn er nicht gerade Artikel für mannblogger schreibt, ist er an den Stränden Europas bei seinen drei Lieblingstätigkeiten zu finden: Trainieren, Surfen und Feiern.



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