Life & Fun Gefahren von Social Media

Published on Januar 15th, 2018 | by William B. Desmond

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Was man bedenken sollte, bevor man etwas auf facebook teilt

Der öffentliche Seelenstriptease ist natürlich populärer als jemals zuvor in der Geschichte, doch vielleicht sollte man ein paar Dinge beachten, bevor man die intimsten Details seines Lebens preisgibt.

Der Arbeitgeber/Arbeitnehmer schaut zu

Wenn Kollegen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte etwas öffentlich auf facebook posten, dann kann dies schnell zum Gesprächsstoff in der Firma sorgen. Wenn der Untergebene letzte Nacht im Club war und seine Fotos postet, dann weiß der Vorgesetzte warum er heute so verschlafen ist und möglicherweise gar zu spät zur Arbeit kommt. Viele Chefs sind sehr konservativ und urteilen härter als es gesund für sie wäre. Auch potentielle andere Arbeitgeber schauen sich gerne die Facebook-Seite des Bewerbers an. Deshalb sollte man hier Vorsicht walten lassen.

Betrüger und Hacker bedienen sich dieser Informationen

Den Enkel-Trick kennt wohl jeder: Eine Person ruft einen Senioren an und gibt sich als Freund des Enkels aus, der dringend Hilfe benötigt. Die leichtgläubige Person ist natürlich bereit zu helfen und wird um Geld oder Besitz betrogen. Wenn der Betrüger nun genau weiß, wie der Enkel heißt, was sein Spitzname ist, wo er arbeitet, lebt, wie seine Freunde heißen, wann er Geburtstag hat, dann kann er den Trick noch weitaus gewiefter ausführen. Der Schaden kann dabei immens sein.

Potentielle Liebhaberinnen und Ex-Freundinnen schauen gerne mal rein

Man geht davon aus, dass 40% aller bei Tinder angemeldeten Personen vergeben sind. Durch die Namen, Arbeitsplätze und Wohnorte, kann man mittlerweile mit Leichtigkeit ermitteln welches facebook-Profil mit dem Tinder-Account verknüpft ist. Wenn der Tinder-kontakt also ein klein wenig recherchiert, dann wird die Scharade auffliegen. Vielleicht wird die Beziehung die der Mann hat auch einfach missverstanden durch das Profil, weshalb Beziehungsdinge doch besser nicht geteilt werden sollten.

Der Staat schaut rein

Ich glaube hierzu muss nicht mehr viel gesagt werden. In einem Zeitalter, wo Demonstranten anhand ihrer Smartphones ermittelt und gespeichert werden, kann man auch davon ausgehen, dass die Staaten ihre Bürger ausgiebig katalogisieren und Oppositionelle jederzeit identifizieren können. Was einst als Verschwörungstheorie belächelt wurde ist heute allgemeiner Kenntnisstand. Zudem riskiert man mit jedem Teilen eines politischen Beitrags die Löschung seines Accounts.

Social Engineering

Aus einem Profil kann man so viel ablesen. Wie die Gefühlslage des Betreffenden ist, wo er arbeitet, welche Position er Inne hat oder auch mit wem er am liebsten seine Zeit verbringt. Jetzt kann ein Hacker ganz einfach bei der Arbeit anrufen und Passwörter per Telefon im Namen eines Vorgesetzten abfragen. Er kann dabei noch etwas Druck machen oder Details nennen, die scheinbar nur ein Eingeweihter kennen dürfte. Social Media macht’s möglich!

 

 

Foto: © pixabay.com –  BarbaraALane

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Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



One Response to Was man bedenken sollte, bevor man etwas auf facebook teilt

  1. Inessa says:

    Ich finde dem Punkt ‘Social Engineering’ sehr spannend und zugleich sehr beängstigend.
    Nutze an sich schon lange kein Facebook mehr. Da hat Instagram mehr Priorität 😉

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