Fitness & Sport Kampfsport ATK

Published on Juli 24th, 2013 | by Sebastian D.

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Kampfkunst-Trend: Anti-Terror-Kampf

Der Kampfkunst-Trend Anti-Terror-Kampf wurde von Sportlern aus verschiedenen Kampf-Stilrichtungen im Amerika der 60er Jahre entwickelt. Dabei entstand ein System, dass zu reiner Selbstverteidigung dient. Diese spezielle Form der Kampfkunst wird von amerikanischen Polizisten bei Straßenkämpfen genutzt und wird seit 1970 auch in Europa ausgeführt. In Deutschland ist die spezielle Art der Selbstverteidigung immer noch sehr unbekannt, wird aber immer beliebter.

Gelehrt wird bei dieser speziellen Kampfkunst die Abwehr von körperlich überlegenen Gegnern.

 

Techniken beim Anti-Terror-Kampf (ATK)

Die spezielle Kampfkunst beruht auf Techniken aus den verschiedenen Kampf-Stilrichtungen Kung Fu, Judo, Karate und Jiu Jitsu. Es werden Schlag-, Wurf- sowie Reißtechniken eingesetzt, wobei ein besonderes Augenmerk auf Treffer an empfindlichen Körperteilen und Nervenpunkten gelegt wird.

Die Bewegungsabläufe im Anti-Terror-Kampf sind für Anfänger recht leicht erlernbar und werden im Training direkt am Partner angewandt und geübt. Statische Bewegungen sind nicht vorhanden. Die Kampfkunst verlangt keine Vorkenntnisse oder körperliche Voraussetzungen. Dafür jedoch erlernt man eine wirkungsvolle Abwehr von körperlich überlegenen Gegnern. Gerade deshalb wird die Kampfkunst von vielen Sicherheitsdiensten und auch oft im Personenschutz angewandt.

Neben den oben genannten Techniken wird im Anti-Terror-Kampf auch der richtige Umgang mit allen Waffen, die in einem Kampf auf der Straße benutzt werden könnten. Dazu gehören zum Beispiel Stock, Messer und Schlagstock. Eine besondere Bedeutung hat beim Anti-Terror-Kampf die sogenannte Kralle, die auch auf den Anzügen als  Logo zu sehen ist. Mit ihr sind Schläge mit der Handkante, mit den Fingerknochen und mit dem Handballen möglich.

Ein wichtiger Aspekt beim ATK ist die Übung des richtigen Fallens. Die Gefahr ist groß im Straßenkampf auf harten Beton zu landen und so ist hier ein gezieltes Training  von Nöten. Dieses wird passiv und aktiv trainiert. Der Schüler soll dazu in der Lage sein, nach einem Sturz sofort kampfbereit zu sein und einen erneuten Angriff abwehren zu können.

Dank der wenigen Anforderungen dieser Kampfkunst kann sie von Menschen jeder Altersklasse und jeden Geschlechts ausgeführt werden.

 

 

 

Graduierung im Anti-Terror-Kampf

Im Anti-Terror-Kampf wird zwischen Meister- und Schülergraden unterschieden. Wie in anderen Kampfkunstarten werden die unterschiedlichen Ränge an farbigen Gürteln deutlich. Um eine höhere Gürtelfarbe zu erlangen muss man eine Gürtelprüfung bestehen.

Die Prüfungen sind recht anspruchsvoll, da nicht nur auf die richtige Technik geachtet wird, sondern auch Konzentration, Kampfgeist, Aufmerksamkeit, Haltung und Willen geprüft werden. Für das erfolgreiche Bestehen der Gürtelprüfungen sind jedoch auch Werte wie ein regelmäßiges Erscheinen zum Training, die Einstellung und Pünktlichkeit von Vorteil.

Die Schülergrade werden Kyu genannt und sind durch die sechs Gürtelfarben Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau und Braun gekennzeichnet.

Die Meistergrade werden dagegen Dan genannt. Hier wird vom ersten bis zum fünften Dan ein schwarzer Gürtel getragen. Ab dem sechsten Dan wird ein roter, ab dem neunten und zehnten Dan ein goldener Gürtel getragen. Hierbei gibt es jedoch nur Prüfungen bis zum fünften Dan, ab diesem werden die höheren Grade nur für besondere Leistungen vergeben.

 

Der Anti-Terror-Kampf vermittelt nicht nur nützliche Abwehrtechniken von körperlich überlegenen Gegnern, sondern lehrt auch nützliche Verhaltensregeln in Stresssituationen. Außerdem lernt man in dieser speziellen Kampfkunst auch Grundelemente der Ersten-Hilfe und bekommt einen Einblick in die Gesetze rund um Notwehr und Selbstverteidigung.

Im Anti-Terror-Kampf lernt man immer wieder dazu, egal, wie lange man die spezielle Kampfkunst praktiziert. Dank der wenigen Anforderungen kann jeder die Kampfkunst ausüben. Besonders für Frauen ist diese Art der Selbstverteidigung sehr attraktiv, da man nicht unbedingt ein schweres Körpergewicht benötigt, um den Gegner abzuwehren und auf Distanz zu halten.

Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der Schüler immer mehr seinen eigenen Stil der Vereidigung entwickelt. Die Kampfkunst ist daher auch individuell und immer mehr erweiterbar.

Der Anti-Terror-Kampf ist für alle Aspekte des Lebens, ob Fitness oder Verteidigung geeignet und eine attraktive Kampfkunstart, die immer beliebter wird.

 

Foto: © sxc.hu – Mr_Ristoo

 

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Über den Autor

ist ein absoluter Fitness-Freak und Kampfkunst-Fanatiker. Wenn er nicht gerade Artikel für mannblogger schreibt, ist er an den Stränden Europas bei seinen drei Lieblingstätigkeiten zu finden: Trainieren, Surfen und Feiern.



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