Ernährung & Gesundheit

Published on Dezember 19th, 2013 | by William B. Desmond

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Drei Cocktails, die jeder Mann kennen muss

Es sind die drei klassischen Cocktails, die auf keiner Drink-Karte fehlen dürfen und die gerne von Männern bestellt werden: der Tom Collins, der Martini und ein Manhattan. Im Folgenden wird erklärt, woraus die Cocktails bestehen und wie man sie selber zubereiten kann.

tomcollinscocktail

Tom Collins:

Woher der Drink seinen Namen hat, ist nicht geklärt. Eine Theorie besagt, dass das Getränk so benannt wurde, weil für die Zubereitung englischer Old Tom Gin statt holländischem Jenever verwendet wurde. Eine andere verbreitete Theorie meint, der Cocktail sei nach einem populären Streich – dem Tom Collins Hoax – benannt, bei dem Gästen in einer Bar oder Kneipe erzählt wurden, dass ein Mann namens Tom Collins gerade draußen sei und schlecht über sie reden würde.

Um den Cocktail zu mixen, braucht man Gin, Zitronensaft und Zuckersirup sowie Soda (oder Selter), ein paar Eiswürfel, ein Cocktailglas und einen Löffel. Zunächst werden drei, vier Eiswürfel in das Cocktailglas gegeben. Anschließend füllt man 4cl Gin, 2cl Zitronensaft und 2cl Zuckersirup in das Glas, rührt es kurz um und gibt einen Spritzer Sodawasser hinzu. Das Ganze kann abschließend noch mit einer Kirsche garniert werden.

 

martinicocktailMartini:

Auch die Herkunft der Martinis ist ungewiss, aber man kann vermutet, dass der Cocktail bereits seit dem 19. Jahrhundert in Amerika serviert wurde, bevor er dann Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Europa auftauchte. Selbst die Bedeutung „Martini“ konnte nicht eindeutig geklärt werden.

Für das Mixen des Cocktails wird ein (gekühlter) Martini-Kelch, Gin (oder auch Wodka), Wermut, ein Rührglas mit Eiswürfeln, ein Löffel und idealerweise ein Barsieb benötigt. In das Rührglas gießt man 1cl Wermut und ca. 7cl Gin, rührt das ganze gut um und gießt den Drink durch das Barsieb in den Martini-Kelch. Traditionell werden dann ein bis drei Oliven noch in das Glas gelegt und so serviert.

 

 

manhattancocktailManhattan:

Der Manhattan soll Ende des 19. Jahrhunderts in einer Bar in Manhattan, New York anlässlich eines Festbanketts erfunden worden sein. Erst glaubte man, dass das Getränk zu Ehren der Gastgeberin Jennie Churchill kreiert wurde, mittlerweile ist aber sicher, dass zu der Zeit nicht in New York gewesen war. Darum vermutet man, dass der Cocktail bereits vorher ein Bar-Special war, dem die Erfinder eine populäre Geschichte geben wollten.

Zum Mixen eines Manhattan wird ein (gekühlter) Martini-Kelch, Rye Whiskey oder Bourbon Whiskey, roter Wermut, Angosturabitter sowie ein Rührglas mit Eiswürfeln, ein Löffel zum Umrühren und ein Barsieb benötigt. Zunächst gießt man einen Spritzer (wirklich nur einen Spritzer) Angosturabitter in das Rührglas und gibt 4cl Whiskey und 2cl Wermut hinzu. Das Ganze wird dann für eine halbe Minute umgerührt und durch das Barsieb in den Martini-Kelch gegossen. Noch mit einer Kirsche garnieren und fertig ist der Manhattan-Cocktail.

Fürs nächste Rendezvous daheim sollte man also gut vorbereitet sein und diese drei Klassiker gekonnt aus dem Ärmel schütteln können.

 

© Fotos: flickr.com – star5112 , chispita_666 , TechCocktail

 

 


Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



One Response to Drei Cocktails, die jeder Mann kennen muss

  1. mr.x says:

    Das Bartenders GOLD ist das Eis. Das hat nichts mit sparen zu tun, sondern mit Physik. Viel Eis, wenig Flüssigkeit gleich kaum Schmelzwasser. Wenig Eis, viel Flüssigkeit gleich viel Schmelzwasser. Letzteres will der Bartender in nur ganz wenigen Drinks haben.
    Nicht umsonst sieht man immer häufiger XXL Eiswürfel oder große Eiskugeln in guten Bars.

    Zum Mischungsverhältnis muss man zwei Dinge wissen. Der Zuckersirup mit denen in Bars gearbeitet wird, so wie der den man z.b von der Firma Riemerschmid oder Monin kaufen kann. Besteht aus 2 Teilen Zucker zu 1 Teil Wasser. Daher wird der beschriebene Collins viel zu süß. Auch beim Gin sollte man einen mit gut & gerne 47%Vol nehmen. Und dann hat sich die 5-6 zu 2-3 zu 1-2 Variante als die Beste herausgestellt Gin, Zitrone, Zucker. Ein Collins hat im übrigen Viel Soda und nicht wie beschrieben wenig. Ein Fizz hingegen hat eher wenig Soda.

    Zum Martini, wichtig das man trocknen Vermouth nimmt. Der beliebteste, da dieser auch gerne zum Kochen verwendet werden kann ist der Noily Prat. Martini ist nicht gleich Martini…. Jede Bar hat einen auf der Karte, nur zubereiten kann den dann doch nicht jede.

    Großes Lob zum Manhattan hier, denn leider wird selbst von der DEHOGA noch gelehrt das ein Manhattan mit Canadian Club gemixt wird. Was fachlich falsch ist. Natürlich ist in einem guten Manhattan ein RYE Whiskey, doch auch hier ist eher ein 5-6 zu 1,5-2 das Verhältnis unter Fachleuten. Und wenn schon ein guter Rye dann doch bitte auch ein guter Vermouth. Mit einem Antica Formula ist man ganz weit vorne dabei. Eine schöne Zeste, die meisten bevorzugen Orange, rundet den Drink noch ab. Auch kann ein Spiel mit den Bitters neue Geschmacksvarianten ergeben. Einfach mal den Bartender fragen ob er nicht ne tolle Bitters Variante anbieten kann. Feebrother Whisky Barrel Bitters finde ich pers. eine tolle Option.

    Ein letzter Tip noch, einfach mal nach alten Cocktailschalen auf dem Flohmarkt Ausschau halten, die sind total gefragt in der Barwelt. Also auch perfekt für die Hausbar.

    Wer seine Bar des Vertrauens gefunden hat, demnächst in einer anderen Stadt zu Besuch ist, muss sich keine Sorgen machen hier auf dem Trockenen zu sitzen. Der Bartender des Vertrauens ist Heute weit über die Stadtgrenzen hinaus mit Kollegen vernetzt. Einfach nach ein zwei Adressen Fragen, oft bekommt man sogar gleich noch den Ansprechpartner verraten. So wie ein Restaurant Tipp, egal für welchen Geldbeutel.
    Viel Spass beim nächsten Barbesuch wünscht Mr.x

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