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Published on September 26th, 2017 | by Joseph Curven

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Die neue Werbekampagne der BILD-Zeitung /sponsored video

Die Werbeagentur Jung von Matt hat mal wieder eine aufsehenerregende Kampagne für eine Zeitung gestaltet, von der man annehmen sollte, dass sie kaum noch Werbung nötig hätte: die BILD. Jedoch ist es so, dass die großen Verlagshäuser und Medienkonzerne den Social Media- und Bloggerzug gerade noch so erwischen konnten und sie sich nun bemühen ihre News auf diesen modernen Kanälen zu verbreiten. Doch stets kommen andere Stimmen zu einer breiten Leserschaft im Web und so kann sich eine Nachricht, ob wahr oder unwahr, ob politisch gefärbt oder mit einer bestimmten Agenda versehen, hier verbreiten wie ein Lauffeuer. Dies ist auch Thema des kleinen Werbespots, den die Agentur produzieren ließ.

So wird ein Beispiel für ein islamophobes Gerücht in dem Video aufgegriffen: Nämlich, dass der Kölner Dom zu einem islamischen Gotteshaus umfunktioniert werden solle. Im Spot glaubt es jeder Papagei und plappert diese Botschaft ungefragt nach. Ob BILD damit einen Sinn für Selbstironie zeigt, wie schon in vorherigen Kampagnen, bleibt in dem Clip unbeantwortet. Eine der Botschaften ist jedoch “Widersprechen statt wiederholen”. Ein Satz, welcher jeden Konsumenten von Nachrichten auffordert, sich eine eigene, auf Fakten basierende Meinung zuzulegen.

Gerade das digitale Zeitalter verlangt vom Benutzer mehr als nur eine passive Konsumhaltung. Durch Recherche und kritisches Denken lassen sich Gerüchte herausfiltern und man fängt an, Nachrichten immer mehr zu hinterfragen. Veränderungen im Weltgeschehen haben mehr als eine Seite der Medaille und wenn eine Quelle große Töne spuckt oder an die niederen Emotionen der Menschen appelliert, bedeutet es wohl kaum, dass sie sich eine seriöse Berichterstattung auf die Fahne geschrieben hat. Wagt man es nach den Ursachen für bestimmte Geschehnisse und Konflikte zu suchen oder betrachtet man historische Ereignisse aus einer vollkommen anderen Sicht, so ergeben sich Erkenntnisse, die vielleicht unbequem sind, aber dennoch erklären wie sie zu Stande kommen konnten. Somit reiht sich diese Werbekampagne perfekt in den Zeitgeist ein. Wer die Imagekampagne auf YouTube verfolgen möchte, kann dies hier tun.

 

 

 

Dieser Artikel wurde gesponsert von BILD.

Video: © BILD

Fotos: © BILD

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