Life & Fun Fehler als Mann

Published on Februar 1st, 2018 | by William B. Desmond

1

6 Fehler die ein Mann bereits in jungen Jahren vermeiden kann

Wer etwas älter ist, der schaut zurück und überlegt, welche Lektionen er seinem jüngeren Ich an die Hand gegeben hätte. Natürlich sind Fehler gut, denn nur so lernen wir, doch kann man es zumindest Freunden, Verwandten oder auch Fremden viel leichter machen, wenn man die richtigen Ratschläge parat hat. Hier also einige der Fehler, die den Weg nur unnötig steinig machen und die man sicher hätte bedenken können.

Wissen über Disziplin zu setzen

Wissen ist Macht? Das ist nur die halbe Wahrheit. Goethe erweitert diesen Satz um „Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.“ Dies ist schon ein bisschen besser, doch die Ausdauer kommt darin nicht vor. Ein Projekt voranzutreiben verlangt gute Nerven und Disziplin. Es gibt Rückschläge und Tiefen, die überwunden werden müssen um dann einfach wie gewohnt die wichtigen Aufgaben anzugehen.

Im Sport gibt es solche Rückschläge ständig. Ob man im Wettbewerb mit anderen ist und mal verliert oder sich eine Verletzung oder einen Tiefschlag zuzieht. Deshalb sind gerade Kampfkünstler es gewohnt mit solchen Situationen umzugehen und trotz Schmerzen einfach weiterzukämpfen.

Diese Einstellung muss zur Gewohnheit werden, denn sonst wird eine Schwäche antrainiert; ein Aufgeben vor dem Erreichen des Ziels.

Mittel zur Bekämpfung:

  • Gewohnheiten entwickeln durch tägliche Routine
  • Exaktes durchplanen des Tages inkl. Deadlines und Entspannungsphasen
  • Nicht noch mehr theoretisches Wissen anhäufen, sondern die konkrete Arbeit angehen

 

Abdriften

Den Fokus zu verlieren bedeutet nicht mehr gegenwärtig zu sein. Anstatt sich auf den Prozess und die Arbeit an sich zu konzentrieren, schweift man ab und denkt entweder an Träume wie das Ziel aussehen könnte oder an vergangene Ereignisse, die eigentlich irrelevant sind. Wenn die Vision, welche man hat förderlich ist, dann wäre dies nicht schlimm. Doch wenn man sich im Geiste eine Horrorvision aufbaut, was alles passieren kann auf dem Weg zum Erfolg, dann erzeugt dies natürlich Angst und sät Zweifel.

Deshalb ist das aktive Tun der beste Weg um derartige Zweifel zu zerstreuen und am Ball zu bleiben.

Mittel zur Bekämpfung:

  • Achtsamkeit üben, im Jetzt leben

 

Vieles auf einmal tun

Auch dies bedeutet natürlich den Fokus zu verlieren. Selbstverständlich ergeben sich manchmal tolle Gelegenheiten, doch kann nicht alles auf einmal unternommen werden. Kaum einer schafft es mehrere Arbeitsprojekte auf einen Schlag zu stemmen und selbst wenn man es schafft, droht oft der Burnout. Wie effizient ist solches Arbeiten überhaupt? Es ist so als würde man Fernsehen, Kurznachrichten beantworten und sich dabei noch mit jemanden über ein wichtiges Thema unterhalten. Kaum eine Information wird richtig aufgenommen und verarbeitet. Nichts wird optimal erledigt. Deshalb sollte man Leuten auch absagen können oder betonen wie wichtig es nun ist ungestört zu sein. Störquellen während der Arbeit an den eigenen Projekten sollten weitestgehend eliminiert werden.

Die Aufmerksamkeit eines Menschen ist nunmal leider sehr begrenzt, was viele psychologische Experimente gezeigt haben. Das berühmteste ist wohl dieses hier:

Mittel zur Bekämpfung:

  • Nein Sagen zu Projekten, die mit der eigenen Arbeit nicht zu vereinbaren sind
  • Störquellen wie das Smartphone, Fernseher oder Radio ausschalten
  • Sich nicht übernehmen mit geplanten Aufgaben

 

Faulheit und Ausreden

Wer faul ist, dem entgehen die besten Chancen. Wäre man damals nicht zu faul gewesen auf diese eine Party zu gehen, hätte man vielleicht eine wunderbare Frau kennengelernt.
Das heißt nicht, dass man durch das Auslagern von Arbeit oder auf eine hocheffiziente Arbeitsweise, die nur noch ein Zehntel der gewohnten Zeit beansprucht, verzichten sollte. Nur Ausreden, die alles ins Morgen verschieben oder Sprüche wie “Wenn ich .. hätte, dann würde ich ja…” machen das Leben oft schwerer als es ist.

Mittel zur Bekämpfung:

  • Für Abwechslung sorgen
  • Spaß an der Sache gewinnen, z.B. durch Gamification oder humorvollen Umgang damit
  • Partner suchen für gemeinsames Training
  • Zu seinem Wort stehen, auch sich selbst gegenüber = Selbst-Vertrauen

 

Alles alleine schaffen zu wollen

Wir leben im Zeitalter des Networkings. Durch andere Menschen erhält man oft haufenweise Ideen und Unterstützung für die eigenen Projekte. Genauso kann man anderen helfen, was bekanntlich zu einem glücklicheren Leben führt.

Wer networkt, erhält bessere Jobs, bessere Informationen, mehr Hilfe und auch attraktivere Frauen. Weshalb sonst schmiss Hugh Hefner seine vielen Parties?

Networking muss natürlich aktiv geschehen. Ein Account bei einer Networking- oder Social-Media-Plattform reicht noch lange nicht aus. Es verleitet sogar eher dazu noch weniger zu networken und noch weniger sozial zu sein. Genauso wenig bringt es ein volles Telefonbuch zu haben, wenn man die Menschen darin sowieso nie kontaktiert. Deshalb sind Events, Parties, Ausgehen und gemeinsames Arbeiten so verdammt wichtig.

Mittel zur Bekämpfung:

  • Öfter mal um Hilfe und kleine Gefallen bitten
  • Soziale Events organisieren wie Feiern, Ausgeh-Abende, Business-Meetings, Co-Working
  • Alle zig Tausend Freunde bei Facebook auf einen Kaffee einladen

 

Sich keinen Experten zu suchen

Wer einen Business-Berater hat, einen Personal Trainer oder irgendeine weitere Art von Coach, kommt in der Regel hundertmal schneller an sein Ziel als jemand ohne so eine Hilfe. So ein Coach mag zunächst sehr viel Geld kosten, kann einem aber Jahre an vergeudeter Zeit ersparen. Damit spart man auf lange Sicht jedoch nicht nur Zeit, sondern ebenso einen Haufen Geld. Deshalb würde ich immer lieber das Geld in die eigene Entwicklung stecken, als emsig nach billigen Alternativen wie Büchern oder Videokursen zu suchen. Dieser Tipp wird noch viel zu wenig ernst genommen, da jeder glaubt es besser zu wissen als jemand, der schon Jahrelange Erfahrung in dem Bereich hat. Ein wahrer Experte beschäftigt sich nicht erst seit einigen Wochen mit einem Thema, sondern bereits viele Jahre. Außerdem hat er die ganzen Fehler und schlechten Verhaltensmuster bereits bei anderen Klienten immer wieder beobachten können. Dadurch ist er in der Lage, die Entwicklung zu beschleunigen und ein Scheitern zu verhindern. Jedoch sollte man sich vorher mit dessen erfolgreichen Schülern auseinandersetzen und fragen, was die von ihrem Trainer halten.

Videokurse oder Bücher sorgen hingegen nicht für eine „Ich pack es an“-Haltung, sondern dienen oft als Vermeidungsstrategie und Ausdruck eines unbändigen Konsums. Alles wird gekauft und gesammelt, umgesetzt wird davon nichts. Ein Coaching bleibt hingegen als wertvoller Erfahrungsschatz enthalten.

Mittel zur Bekämpfung:

  • Sich einen echten Experten suchen. Dabei herausfinden wie gut er wirklich ist, zum Beispiel durch Probestunden oder Gespräche mit Schülern.

 

 

Foto: © pixabay.com –  FelixMittermeier

Diesen Artikel teilen…Share on Facebook

Facebook

Tweet about this on Twitter

Share on Google+

Pin on Pinterest

Email this to someone


Über den Autor

ist ein begeisterter Lebens- und Verführungskünstler, der die meiste Zeit des Tages der persönlichen Weiterentwicklung widmet. Getreu dem Motto Johann Wolfgang von Goethes: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun."



One Response to 6 Fehler die ein Mann bereits in jungen Jahren vermeiden kann

  1. Inessa says:

    Der letzte Punkt ist ja mal genial. Sehe es zu 100% auch so. Jeder Cent in Coachings ist einfach Goldwert. Einen Mentor finden und sein Template in dem Bereich 1:1 umsetzen, in dem man erfolgreich sein will. Schließlich haben diese Coaches auch von den ganz Großen gelernt.
    Beste Grüße
    Inessa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Krawatten 2018
Krawatten und Fliegen, Accessoires für Herren

Krawatte und Fliege - Auch heute noch das I-Tüpfelchen auf dem Outfit von Männern mit Geschmack. Es gab Zeiten, da...

Schließen